2014 - Sun for Children e.V.

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2014

Projekt Goma > Reiseberichte
 
Ende Juli 2014 reiste Michel Sanya Mutambala mit neun Sängerinnen und Sängern seines Chores PAMOJA, die auch alle Mitglieder des Vereins Sun for Children e.V. sind, in die Demokratische Republik Kongo. Ziele der Reise waren das Kennenlernen verschiedener Chöre in den Städten Bukavu und Goma, das gemeinsame Singen und der kulturelle Austausch sowie ein Besuch bei den Kindern in den Heimen von Sun for Children in Goma.

 
 



Ankunft auf dem Flughafen Kigali/Ruanda
 
 

Der erste Teil der Reise bestand aus einem spannenden Aufenthalt in der Stadt Bukavu und im Dorf Muku und vielen Proben mit verschiedenen Chören.

 
 
Bukavu, eine bunte Stadt …
… liegt am Kivusee
 
 
 
 

Muku - ein kleines Dorf mit fröhlichen, farbenfrohen Menschen
 
 
 
 
 
 

Empfang durch die Chöre in Muku
 
 
 
 
 
 

Die Kinder staunen über die vielen Gästen
 
 
 
 
 
 

Pastor Likanya, „Pasteur Malaika“ (M.), wie wir ihn liebevoll nannten,
ein Pfarrer der baptistischen Gemeinde in Zentralafrika (CBCA),
war bei allen Unternehmungen unser treuer Begleiter.
"Malaika" bedeutet auf Suaheli "Engel" oder "Guter Geist".
 
 
 
 
 

Wir besuchten die verschiedenen Ateliers des Ausbildungszentrums CAPA in Bukavu und sahen die Azubis bei ihren Tätigkeiten zu ….

 
 
… in der Lederwerkstatt bei der Herstellung von Schuhen und Taschen ...
 
 
 
 




... und beim Körbeflechten     
 
 
Der Leiter des Ausbildungszentrums, Herr Vital Mukuza (l.) führte uns durch die verschiedenen Werkstätten und stellte uns stolz seine Ausbilder vor.


Die Gitarrenbauer
 
 
 
 

Von Bukavu aus reisten wir mit einem großen Passagierschiff über den Kivusee nach Goma. Während der sechsstündigen Fahrt ließen wir uns von einem traumhaft schönen Ausblick auf die sattgrüne Inselwelt verzaubern.
 
 






Ein großes Passagierschiff wie auf diesem Bild brachte uns nach Goma.
 
 

Insellandschaft im Kivusee

Die Insel Idjwi leuchtet bräunlich, rötlich und grün.
 
 
 
 

Im Hafen von Goma wurden wir von vielen Chorsängerinnen und -sängern mit Gesang empfangen. Auch Germain, Leiter unseres Waisenhauses und mehrere Mitarbeiter der Organisation CBCA, die unsere Unterbringung in ihren Gästehäusern in Bukavu und in Goma organisiert hatte, erwarteten uns und in mehreren Autos fuhren wir durch das Hafenviertel Gomas zu unserem Gästehaus. Dort wurden uns kühle Getränke serviert und wir wurden nochmals mit einem Willkommenslied von den Sängerinnen und Sängern aus Goma begrüßt.
Für die kommenden Tage erwartete uns ein vollgepacktes Programm mit vielen Chorproben und wir freuten uns, als Michel uns sagte, dass die meisten Proben im Kinderheim stattfinden und wir gemeinsam mit den Kindern singen würden.
 
 

 Empfang im Hafen von Goma



Begrüßung im Gästehaus "Rudolf" der CBCA



 
 

Am nächsten Tag wurden die "Pamojas" von den Kindern freudig erwartet. Sie staunten über die vielen „weißen Nasen“, die nun plötzlich im Hof auftauchten. Sie waren zwar über das Kommen einiger Gäste informiert, aber so viele weiße Besucher auf einem Mal hatten sie noch nie gehabt.
Zur Begrüßung hatten die Kinder ein paar Lieder und Tänze einstudiert. Anschließend kam der spannende Moment der ersten Begegnung einiger Kinder mit ihren Patinnen und Paten.
 
 

Die Kinder erwarteten uns …




… mit einem Willkommenstanz.


 
 

Geschenke wurden verteilt.



Für alle Kinder gab es einen neuen Schulranzen.


 
 

Die Geschwister Yvette, Sylvain, Ushindi, Aimé, Marline, Fidel, Baudouin, Salomon und Furahini. Ihre Freude war riesig groß.




Die Kinder im Heim und auch die Heimsekretärin Joyce (l.) 
konnten ihr Glück kaum fassen.




 
 

Die Jungen nutzten gleich die Chance
eines Fußballspiels mit den Paten.



Lauter glückliche und zufriedene Gesichter



 
 

Jeden Morgen wanderten wir von unserem Gästehaus durch die Straßen von Goma zum Kinderheim.
 
 

Goma, die Stadt der Lavasteine …



… und der Blumenvielfalt


 
 

Das Motorrad, das wichtigste Verkehrsmittel in der Stadt Goma



Manchmal sieht man schemenhaft den Vulkan Nyiragongo.


 
 
 

Der Chukudu, ein großer Tretroller.
Ein wichtiges Transportmittel in Goma.


 
 

Vor den Chorproben: Aufwärmen mit Isabella






Während der nächsten sechs Tage war Programmpunkt Nummer Eins die Begegnung mit den Chören in Goma.




 
 

Gemeinsam mit dem Bus zum Picknick




Ausflug nach Mugunga


 
 





Gute Laune beim Singen mit Michel



Glückliche Kinder!


 
 

Am Tag vor der Abreise fand der große Auftritt gemeinsam mit den Chören aus Goma in der Kathedrale im Stadtteil „Virunga" statt.

 
 
Wir versammelten uns auf dem Platz vor dem Markt im Stadtteil „Virunga".


Von dort spazierten wir singend zu der Kirche, in der der Auftritt stattfinden sollte.


 
 
 
 
 




Unser großer Auftritt mit den Chören der Stadt Goma.
 
 
 
 
 






Nach dem Auftritt:
Alle glücklich und entspannt….
 
 





Eine Überraschung war die Aufführung eines Märchens durch unsere Heimkinder, das sie mit Hilfe von Mitarbeitern der Organisation Kilalo Education in Goma, jungen Menschen mit einer Theaterausbildung, einstudiert hatten.



 
 
 
 
 

Vor der Abreise besuchten die "Pamojas" die acht großen Jungen in ihrem Zuhause JKW 2, in dem sie sich seit einem Jahr selbständig versorgen. Stolz zeigten sie ihre Zimmer, die Küche, das Bad und den Garten. An die Wand im Salon waren Fotos von den Patinnen und Paten geklebt. Jetzt hängt dort auch ein großes Beethovenposter mit den Unterschriften von allen "Pamojas".
       
 
 
 
 
 




Das Beethovenposter wurde von allen "Pamojas" unterschrieben.

 
 



Issa zeigt stolz seinen im Elektronikkurs gebauten Schaltkreis ...











... und Kasereka die Küchenaus-stattung.
 
 

Am letzten Abend erhielten die "Pamojas" von "Pasteur Malaika" leuchtend gelbe Halstücher zur Erinnerung an die wunderschönen Tage des gemeinsamen Singens mit den Chören in Goma und Michel erhielt eine riesengroße Fahne der Dem. Rep. Kongo. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






Zum Abschied hatten Mama Coletta (r.) und Joyce (l.) ein leckeres Essen vorbereitet und sich für den Abend festlich angezogen …
 
 





… und beim Licht der Petroleumlampen erzählten wir den Kindern Geschichten und sangen gemeinsam die gelernten Lieder.
 
 

In den letzten gemeinsamen Stunden klammerten sich manche Kinder an die weißen Menschen, die sie in kurzer Zeit so lieb gewonnen hatten. Die "Pamojas" sind sich einig: Die Tage in Goma mit den Kindern werden ihnen ganz, ganz tief in Erinnerung bleiben und alle wünschen sich nichts mehr als ein nächstes Wiedersehen in Goma ….



 
 
 


Ein paar weitere Bilder unserer Kinder:

 
 
 
 
 
 
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